Bedeutung der Transaktionsanalyse im Coaching

Auszug aus
Johannes Narbeshuber (Hrsg)
In Beziehung. Wirksam. Werden.
Der systemisch-evolutionäre Coaching-Ansatz der Trigon Entwicklungsberatung

 

Bedeutung der Transaktionsanalyse im Coaching

Feinere Wahrnehmung für die Qualität von Interaktionen

Trigon zertifizierte Coachs nutzen Transaktionsanalyse-Modelle (TA) als Hintergrundlandkarten, die uns selbst Orientierung geben, ähnlich wie auch die Entwicklungsmodelle des NPI. So sind wir dank der TA manchmal feiner in unserer Wahrnehmung und können es rascher benennen, wenn uns in Interaktionen manches „schräg“ oder „unrund“ erscheint. Das kann sich sowohl auf die Situation der Coachees in ihrem Heimatsystem beziehen als auch auf die Interaktionen im Coaching selbst zwischen uns und unseren Coachees.

Ansatzpunkte für die Selbstdiagnose

Anders als die Entwicklungsmodelle des NPI sind die Modelle der TA außerordentlich einfach und rasch erklärt. Coachees können sie in der Regel ohne Vorbildung leicht nachvollziehen. Wir bieten sie deshalb auch als Instrument der Selbstdiagnose von Kommunikationsstrukturen an. Es genügt, ein Modell im Coaching kurz vorzustellen. Coachees sehen meistens sehr schnell, was im Sinne des Modells abläuft und finden ein neues Verständnis der Situation und Erkenntnisse für die Gegenwart sowie für Veränderungsmöglichkeiten.

Thematisieren von Parallelprozessen

Immer wieder zeigen sich bemerkenswerte Parallelen zwischen den Interaktionsmustern, die unsere Coachees in ihrem Heimatsystem als problematisch beschreiben und dem, wie unsere Interaktion vor Ort zwischen zertifiziertem Coach und Coachee läuft. So kann beispielsweise ein Coachee mit hoher Sprechgeschwindigkeit, vielen Worten, deutlichem Ärger und Druck von seinen unfähigen Mitarbeitern berichten, die sich zu wenig einbringen und keine innovativen Ideen entwickeln – und wir selbst als Coach müssen eine bewusste Anstrengung aufbringen, um überhaupt zu Wort zu kommen.

Dies anhand transaktionsanalytischer Modelle zu thematisieren kann eine neue Ebene von Lern- und Reflexionsmöglichkeiten ergeben: Welche Ähnlichkeiten, welche Unterschiede gibt es zwischen den beiden Settings? Welche alternativen Kommunikationsmöglichkeiten ergeben sich aus der Perspektive von nährendem Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich, Kind-Ich? Und welche Konstellationen zeigen sich in Bezug auf die OK-Positionen? Eine Selbstdiagnose des Coachee könnte etwa ergeben, dass seine Interaktionen mit seinen Mitarbeitern tendenziell von kritischem Eltern-Ich zu angepasstem Kind laufen – und dass er ins Coaching ähnliche Muster einbringt.

 

Mehr zur Transaktionsanalyse als wichtiger Quelle des systemisch-evolutionären Coaching-Ansatzes der Trigon Entwicklungsberatung finden Sie im Buch In Beziehung. Wirksam. Werden. Es bildet die Grundlage für unsere Coach-Ausbildung in Köln, Salzburg und Wien.

„Wir empfehlen Trigon als herausragende Coaching-Ausbildung auf dem Coachingmarkt mit hoher wissenschaftlich fundierter Qualität.“ 

Fazit des unabhängigen Freiburg Instituts der Albert-Ludwigs-Universität, das die zertifizierte Coaching Ausbildung von an allen drei Standorten wissenschaftlich evaluiert hat.

Die Coach Ausbildung „Trigon Zertifikatslehrgang Coaching“ ist auf den Abschluss als "Trigon zertifizierter Coach" sowie als "zertifizierter Coach nach ISO 17024" und „cert. IOBC“ ausgerichtet und ist bei den maßgeblichen Berufsverbänden in Deutschland und Österreich (DBVC, ACC) und bei der International Organization for Business Coaching (IOBC) akkreditiert.

www.coaching.at