Wertvolles aus dem hypnosystemischen Ansatz für das systemisch-evolutionäre Coaching

Auszug aus
Johannes Narbeshuber (Hrsg)
In Beziehung. Wirksam. Werden.
Der systemisch-evolutionäre Coaching-Ansatz der Trigon Entwicklungsberatung

Wertvolles aus dem hypnosystemischen Ansatz für das systemisch-evolutionäre Coaching

  • Der hypnosystemische Ansatz trägt systemisches Denken explizit in das innere System des Individuums.
  • Er bietet dort weitreichende, ausdifferenzierte Methoden für systemische Interventionen.
  • Die Gleichwürdigkeit aller inneren Anteile macht einen wesentlichen Unterschied zu anderen Ansätzen, die entweder einseitig kognitiv fokussiert sind oder das Kognitive tendenziell abwerten und umgehen. Die Arbeit sowohl mit bewusst-willkürlichem als auch mit unbewusst-unwillkürlichem Erleben passt gut zu gemeinsamen Anliegen wie Ganzheitlichkeit, Autonomie und Selbsterneuerung.
  • So wie die anthroposophisch inspirierten Ansätze des NPI strebt hypnosystemische Arbeit eine Nutzbarmachung des Unwillkürlichen und von Imagination an. In beiden Ansätzen werden Körperreaktionen, Empfindungen und Impulse gezielt als Wahrnehmungsorgane genutzt. Zahlreiche Trigon-Methoden wie Farbübungen, metaphorische Methoden, sozial-künstlerische Arbeit aus der Organisationsentwicklung, dem Konfliktmanagement und/oder dem Coaching lassen sich hervorragend mit der hypnosystemischen Arbeit kombinieren.
  • So wie auch die bisher dargestellten Ansätze legt der hypnosystemische Ansatz großen Wert auf die subjektive Wahrnehmung (bei G. Schmidt: „Wahr-Gebung“) und ist darauf ausgerichtet, Subjektives und Wechselwirkungen bewusst zu machen.
  • Die Auseinandersetzung mit hypnosystemischen Ansätzen kann sehr dabei helfen, sich immer wieder an die kurative Qualität unserer Entwicklungsmodelle zu erinnern – es geht nicht um ein Höher, Weiter, Besser, Mehr. So verführerisch die Interpretation von Entwicklung als Wertung ist, so rasch wird sie kontraproduktiv durch die natürlichen Abwehrtendenzen vermeintlich „niedrigerer“ Anteile. Der utilisierende, kompetenzorientierte Zugang des Hypnosystemischen kann hier eine wertvolle Ressource bilden.

Instrumente

Die folgenden im Kapitel 3 dargestellten Instrumente stehen in besonders engem Zusammenhang mit dem hypnosystemischen Ansatz:

  • Seitenmodell im Ambi- und Multivalenzcoaching,
  • Schema hypnosystemischer Lösungsarbeit,
  • Utilisation,
  • Problem-Lösungs-Gymnastik,
  • Zukunftssprung.

Literaturempfehlungen zur Vertiefung

Gilligan, St. G. (1998): Therapeutische Trance – Das Prinzip Kooperation in der Ericksonschen Hypnotherapie. Heidelberg.

Leeb, W. / Trenkle, B. / Weckenmann, M. (Hrsg.) (2011): Der Realitätenkellner – Hypnosystemische Konzepte in Beratung, Coaching und Supervision. Heidelberg.

Schmidt, G. (2005): Einführung in die hypnosystemische Therapie und Beratung. Heidelberg.

 

Mehr zum hypnosystemischen Ansatz als wichtiger Quelle des systemisch-evolutionären Coachings der Trigon Entwicklungsberatung finden Sie im Buch In Beziehung. Wirksam. Werden. Es bildet die Grundlage für unsere Coach-Ausbildung in Köln, Salzburg und Wien.

„Wir empfehlen Trigon als herausragende Coaching-Ausbildung auf dem Coachingmarkt mit hoher wissenschaftlich fundierter Qualität.“ 

Fazit des unabhängigen Freiburg Instituts der Albert-Ludwigs-Universität, das die zertifizierte Coaching Ausbildung von Trigon an allen drei Standorten wissenschaftlich evaluiert hat.